Spielen Osterferien 2015

Gru20150329_170804neund zur Freude: So viele Mitspieler hatten wir an einem ganz normalen Spielenachmittag noch nie! Trotz Ferienzeit verbrachten knapp 50 Teilnehmer ihren Sonntagnachmittag mit uns beim gemeinsamen Spielen. Einer der Gründe für den rasanten Zuwachs ist natürlich, dass seit Anfang des Jahres parallel zu unseren „Großen und Fortgeschrittenen“ ab 10 Jahren auch wieder Spielenachmittage für den Spielernachwuchs ab ca. 3 Jahren in Begleitung ihrer Eltern angeboten werden. So hatten wir am vergangenen Spieletreff eine schöne Altersdurchmischung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei uns. Um die Nachwuchs-Spieler sorgt sich Berit Vogel (Anmeldungen bitte über den Veranstaltungskalender der DGhK München/Bayern). Für die Jugendgruppe ab 10 Jahren nutzt bitte weiterhin das Anmeldeformular hier auf www.schlaue-spiele.org.

Um euch nach längerer Zeit mal wieder einen kleinen Einblick zu geben, 20150329_170818_2neuwelche Spiele bei unseren fortgeschrittenen Mitspielern momentan angesagt sind, hier als Auszug die Spieleliste vom letzten Termin: King of New York, 7 Steps, Kakerlakensuppe, Blokus Trigon, Carcassonne Goldrausch, Funkenschlag, Kashgar, Cuboro Tricky Ways, Abluxxen – und natürlich unser Klassiker Smallworld. Und im Schrank findet man noch etwa 200 weitere brandaktuelle Spiele, die demnächst ausprobiert werden wollen. Wir freuen uns jederzeit über neue Mitspieler!

Im Dialog mit dem Nachwuchs

Zum Spieletreff im Mai brachte Marco Teubner eine große Kiste seiner bereits veröffentlichten Spiele mit. Besonders viel Anklang fand sein „Safranito“ – ein Spiel, bei dem gleichermaßen feinmotorisches wie taktisches Geschick gefragt ist.

Im Vordergrund seines Besuches stand jedoch das Ausprobieren und Testen seiner aktuellen Prototypen. Unseren Jugendlichen machte es sichtlich Spaß, sich in die neuen Spielideen einzudenken und (hoffentlich konstruktive) Gedankenanstösse zu geben.

Einem Profi über die Schulter schauen zu können ist sicherlich immer eine spannende Erfahrung – besonders, wenn man das Interesse für ein gemeinsames Hobby teilt.

Nach einer langen Sommerpause

war der erste Spieletreff wie erwartet sehr gut besucht. Mit 20 Teilnehmern, darunter auch einige mitspielende Eltern, ging es wieder turbulent zu.
Besonders freue ich mich darüber, dass ich mittlerweile auch von einigen unserer Profispieler immer mehr auch bei den Erklärungen unterstützt werde. Da die Regeln zum neuesten Mitfavoriten Thunderstone noch nicht ganz geläufig waren, kam es zwar anfangs zu lebhaften Diskussionen, alle Unklarheiten konnten jedoch auch ohne meine Mithilfe bald beseitigt werden.

Bei der Spieleerfinderwerkstatt am Morgen waren zwar noch keine fertigen Spiele, aber wiederum viele schöne Ansätze zu sehen. Gerne möchten wir mit den Teilnehmern unserer Werkstatt und allen anderen Interessierten auch in diesem Jahr wieder die Internationale Spieleerfindermesse in Haar besuchen – bitte haltet euch doch diesen Termin am 4. November frei.

Ja, wir haben auch in den vergangenen Monaten gespielt…

In den letzten Monaten ging es bei mir recht turbulent zu, daher erst jetzt mein Rückblick auf die letzten Spieletreffs:

Spielen im Mai:

Höhepunkt der letzten drei Spielenachmittage war natürlich der Besuch vom Zoch Verlag. Besonders gefreut hat es mich, dass die Verlagsvertreterin sich an diesem Sonntag nicht nur die Zeit für einige gemeinsame Spiele mit den Kindern nahm, sondern bereits am Vormittag vorbeischaute, um sich einen Eindruck von unserer Spieleerfinderwerkstatt zu verschaffen – von den eigenständigen Ideen und der Ausdauer der Nachwuchserfinder war sie doch sichtlich beeindruckt.

Natürlich stand der Nachmittag dementsprechend ganz im Zeichen der Zoch-Spiele, u.a. El Paso, Geistesblitz, Mord im Arosa und Mille Grazie – trotz der umfangreichen Sachspenden, die wir bereits im Vorfeld  ihres Besuches bekommen hatten, erhielten wir nochmals einige neue Spiele für unseren Spieletreff.

In der Mittagspause konnten wir bei strahlendem Wetter im Biergarten daher auch gleich ein neues Outdoorspiel-Highlight testen: Crossboule. Bei dieser Boule-Variante muss man (statt mit Kugeln) mit gefüllten Stoffsäckchen so nah wie möglich an das „Schweinchen“ gelangen bzw. bestimmte Wurfbilder erzielen, um zu punkten. Besonders viel Spaß macht es jedoch, sich möglichst lustige oder schwierige Bedingungen auszudenken, wie und wohin der Ball geworfen werden muss, damit der Wurf überhaupt gültig ist. Ob: Mit der linken Hand, auf einem Bein stehend und ein Finger in der Nase oder: Lauthals Seemannslieder grölend in das Loch im Baumstamm oder: ….

Der Phantasie des jeweiligen Startspielers  beim Erfinden von neuen Wurfvarianten sind keine Grenzen gesetzt, der Vorgänger will natürlich an Originalität übertrumpft werden. Besonderheiten der Umgebung werden in das Spiel mit eingebaut, so sieht man die Umwelt auf der Suche nach spannenden Plätzen und Hindernissen plötzlich mit ganz anderen Augen – manch einer kennt dieses Gefühl vielleicht bereits vom Ostereierverstecken. Wie ihr leicht heraushören könnt, ist dieses Spiel mein persönlicher Tip für die Sommerferien – egal ob für den Strand oder für die Berge, denn die Stoffsäckchen sind leicht und können einfach in die Strandtasche oder den Rucksack gestopft werden. Wir bedanken uns herzlich beim Verlag auch für diese tolle Spende!

Das Spielen im Juni

fand wegen meines persönlichen Aussentermins mit den Kings of Leon auf dem Rock-im-Park-Festival erstmalig ohne mich statt statt – riesigen Dank an die beiden vertretenden SchlauSpielerMütter Madeleine und Anke: Ihr habt das gaaaanz toll gemacht – obwohl natürlich die schmerzliche Frage aufgeworfen wurde: Ist eigentlich doch jedermann ersetzbar???

Das Spielen im Juli

geschah in kleiner, dafür aber besonders lebhafter Runde. Zur großen Enttäuschung einiger Jungs musste ich doch erstmalig leider ein Spiel bei uns auf die schwarze Liste setzen: mehrfach hatte das Spiel Junta in der Vergangenheit für hitzige Diskussionen und hängende Köpfe bei unseren Mitspielern gesorgt. Eigentlich mag ich persönlich dieses Spiel, bei dem es um Korruption und Machterhalt in einer Bananenrepublik geht – denn: nein, ich spiele nicht nett! – aber der Ärgerfaktor ist bei diesem Gegenteil von Kooperationsspiel für manche Spieler wohl doch etwas zu hoch – und wir möchten doch glückliche Gesichter nach Hause gehen sehen. Daher werden wir in Zukunft in unserer Runde auf dieses Spiel verzichten, den hartgesottenen Spielern unter euch empfehle ich aber durchaus den Erwerb – sofern eure Freunde daheim hart im Nehmen sind…

Vielleicht war es zumindest ein Trost, dass ich euch ein spannendes neues Spiel vorstellen konnte – 7Wonders erhielt erst kürzlich von der Jury Spiel des Jahres die begehrte Auszeichnung in der neuen Kategorie „Kennerspiel“ – wegen des relativ einfachen Einstiegs und der kurzen Spieldauer von ca. 30 Minuten auch in größeren Gruppen von bis zu 7 Spielern ist dies sicher auch etwas für die Sommerferien.

Spieleerfinderwerkstatt

Die Spieleerfinderwerkstatt im Juli musste leider ausfallen, da zu viele unserer regelmässigen Teilnehmer an diesem Datum verhindert waren. Wir freuen uns aber sehr darauf, mit euch nach den Sommerferien wieder einzusteigen – vielleicht habt ihr in den nächsten Wochen ja auch wieder etwas mehr Zeit, um an euren Ideen weiterzuarbeiten. Beim letzten Workshop im Juni konnten wir schon einige vielversprechende Entwicklungen sehen – vielleicht seid ihr ja beim nächsten Mal bereit für einige Testrunden?

Bis zum Wiedersehen beim Spielen im September wünsche ich euch allen wunderschöne Ferien – und viel Gelegenheit zum Spielen mit Familie und Freunden!

Eure Andrea

Ein besonders besonderer Auftakt zum neuen Jahr!

Gleich mit zwei Highlights konnten wir an diesem ersten Termin im neuen Jahr aufwarten: Die erste von zwei Auftaktveranstaltungen für unsere Spieleerfinderwerkstatt und die Einführung ins Go-Spiel.

Am Vormittag fanden sich zehn unserer treuesten Mitspieler zum gemeinsamen Entwickeln neuer Spielideen zusammen. Tatkräftig unterstützt wurden sie von Markus Hagenauer und Arpad Fritsche von der Spieleautorenzunft SAZ.  Die meisten der zukünftigen Spieleautoren hatten bereits konkrete Vorstellungen über die Art des Spieles, manche hatten sogar schon erste Entwürfe mitgebracht. Bei der Verwirklichung ihrer Ideen zu Würfel-, Handels-/Aufbau- oder Rollenspielen bis hin zur Spielerweiterung waren die unterschiedlichsten Ansätze zu sehen. Die beiden Spieleprofis von der SAZ waren offensichtlich beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und dem Enthusiasmus, mit denen die Kinder ihre Gedanken zu Papier brachten.

Gekrönt wurde der Vormittag schließlich durch den Besuch einiger Pressevertreter – wir freuen uns riesig über die positive Resonanz auf unser Projekt. Unser besonderer Dank gilt hier Frau Iris Hilberth von der Süddeutschen Zeitung, die einen sehr ausführlichen und sensiblen Artikel zu unserer Werkstatt und dem Spieleprojekt geschrieben hat – hier könnt ihr den Bericht nachlesen.

Die angekündigte Go-Einführung am Nachmittag erwies sich ebenso als besonderer Publikumsmagnet: mit mehr als 20 Kindern war der Spielenachmittag noch besser besucht als sonst schon. Philipp Hiller und sein Teamkollege vom Bayerischen Go-Verein hatten wortwörtlich alle Hände voll zu tun,  denn sie mussten simultan gleich gegen mehrere Kinder und Jugendliche spielen, um allen Interessierten zumindest einen ersten Einblick in das Spiel zu ermöglichen. Beide Go-Spieler waren sehr erstaunt, wie schnell den Kindern – auch im Vergleich zu so manchem Erwachsenen – der Einstieg in den doch sehr komplexen Spielmechanismus gelang und werden gerne an einem der nächsten Termine wiederkommen.

Beim letzten Spieletreff am 19. Dezember

diesmal ganztägig, fanden sich wieder zahlreiche Mitspieler bei uns ein. Der Vormittag stand nochmals im Zeichen von Agricola, während am Nachmittag auch einige Eltern und Geschwisterkinder mit dabei waren. Besonders gefreut hat uns, dass so kurz vor Weihnachten doch noch so viele von euch die Zeit fanden, mit uns zu spielen. Neben unseren „Klassikern“ Stoneage und Smallworld kamen so unterschiedliche Spiele wie Thunderstone, Revolution, Blokus 3D, Dixit und Fiese Verliese auf die Tische.

Spielen im November

Ganz im Zeichen von Agricola – einem der schönsten Spiele der letzten Jahre, u. a. ausgezeichnet mit dem Sonderpreis Komplexes Spiel des Jahres 2008 – stand unser Spielenachmittag im November. In diesem Spiel übernimmt man die Rollen einer kleinen Bauernfamilie aus anfänglich zwei Personen. Während  der auf 14 Runden begrenzten Spieldauer müssen die Spieler ihren Hof ausbauen und darauf achten, dass möglichst alle Bereiche wie Viehzucht, Ackerbau und Hausbau abgedeckt werden und ständig die Versorgung der anwachsenden Familie gesichert ist. Der Spielmechanismus des Grundspiels ist  an sich recht einfach – Ressourcen einsammeln und für den Ausbau einsetzen – aber aufgrund der sehr begrenzten und umkämpften Rohstoffe ist eine vorausschauende Planung nötig. Durch die zusätzliche Verwendung von zahlreichen Ausbildungs- und Anschaffungskarten gewinnt das Spiel noch deutlich an Komplexität. Besonders schön an Agricola finde ich, dass es eines der wenigen gelungenen Spiele ist, das man wunderbar zu zweit oder sogar in einer Einzelspielervariante spielen kann.

Bei einer Teilnehmerzahl von mehr als zehn Kindern dauerte die erste Einführung in dieses sehr komplexe Spiel mit ca. 3,5 Stunden etwas 🙂  länger als geplant, aber wie gewohnt waren wieder alle mit Eifer und Spaß bis zuletzt bei der Sache und die abholenden Eltern warteten geduldig, bis auch die letzten Kühe, Schafe und Wildschweine gezählt und gewertet waren.

Erst vor Kurzem habe ich auf der SPIEL in Essen den Autor Uwe Rosenberg kennengelernt, der sich sehr für unseren Spieletreff und unsere zukünftigen Pläne interessierte. Im Verlauf des Gesprächs kam Uwe auf die Idee zu einem gemeinsamen Projekt mit euch, dessen Verwirklichung wir nun gerne vorantreiben möchten. Daher möchten wir am Vormittag unseres Termins am 19.  Dezember mit euch noch tiefer ins Spiel einsteigen und freuen uns sehr, wenn möglichst viele von euch wieder dabei sind!

Vielleicht seid ihr aber auch jetzt schon auf den Geschmack gekommen und habt noch Platz auf eurer Weihnachtswunschliste für ein tolles Spiel…

Noch zwei Highlights

Für alle, denen die Anreise nach Essen doch zu weit ist, gibt es Gottseidank in der Region München eine echte Alternative: Die jährliche Spielwies’n. In überschaubarer Umgebung und biergartenähnlicher Atmosphäre kann man Spiele austesten und rechtzeitig vor Weihnachten noch Geschenkideen für Spielefreunde finden. Auch hier kann man direkt am Stand der ausstellenden Verlage die Neuheiten des Jahres testen. Es gibt eine zentrale Spieleausgabetheke, die von Mitarbeitern und Freunden des Bayerischen Spielearchivs organisiert und betreut wird. Dort kann man auch alte Lieblingsspiele und Klassiker finden.  Zu fast allen Spielen bekommt man  schnell eine kundige Einweisung,  denn die Erklärer sind in der Regel selbst begeisterte Vielspieler.

Parallel zur Spielwies’n findet die Creativa und ganz neu auch noch die Forscha statt. Die Forscha hat das Ziel, Kindern und Jugendlichen spielerisch einen Einblick in die Welt der Naturwissenschaften und Technik zu vermitteln. Spielwies’n und Forscha sind sicherlich zwei Messen, die sich hervorragend gegenseitig befruchten, denn  allen Strategiespielen liegen auch mathematische Regeln zugrunde — und auf welche Art lassen sich diese anschaulicher und kurzweiliger vermitteln als über das gemeinsame Spiel?

Zeitgleich fand an diesem ersten Wochenende im November die Internationale Spieleerfinder-Messe in Haar statt. Fast die Hälfte der Kinder aus unserem Spieleerfinderworkshop nahm mit uns die tolle Gelegenheit wahr, sich von den anwesenden Autoren ihre Spielideen zeigen zu lassen. Einer unserer Nachwuchserfinder, der sein im Workshop erdachtes Spiel mit dabei hatte, durfte sich mit in die Liste der Autoren eintragen und sein Spiel auf der Messe vorstellen — bestimmt ein sehr aufregendes und hoffentlich bleibendes Erlebnis. Besonders interessant und inspirierend fanden wir vier Spiele, die von einigen Jugendlichen im Rahmen eines zweiwöchigen Junior-Camps des Frauenhofer-Instituts erdacht und von den jungen Autoren hier vorgestellt wurden.

Aus dem geplanten 2-stündigen Besuch wurde jedenfalls rasch ein ganzer Tag – keines unserer Spieletreff-Kinder wollte vor Messeende nach Hause gehen und der ursprünglich im Anschluss geplante Besuch auf der Spielwies’n musste somit auf den nächsten Tag verschoben werden. O-Ton eines unserer Spielkinder: „Fertige Spiele kann ich ja immer spielen, aber da (auf der Spielerfinder-Messe) kann ich was wirklich NEUES ausprobieren“

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten wir uns beim Leiter des Bayerischen Spielearchivs Tom Werneck auch für seine ausserordentlich engagierte Unterstützung unseres Spieletreffs und seinen persönlichen Einsatz beim Spieleerfinderworkshop bedanken. Vielleicht zahlt sich die Nachwuchsförderung ja direkt aus und in den nächsten Jahren werden noch einige weitere unserer Nachwuchserfinder als neugebackene Autoren auf seiner Messe vertreten sein 🙂

Vom spannenden Arbeitsalltag eines Spieleredakteurs…

Beim Besuch des Zoch Verlages im September hatte unsere kleine Delegation von SchlauSpielKindern ausreichend Gelegenheit, in den Arbeitsalltag einer Spieleredaktion hineinschnuppern.

Besonders gefreut hat uns, dass wir die seltene Gelegenheit erwischt hatten, neben dem Geschäftsführer Herrn Werstein auch den Namensgeber des Verlags Herrn Zoch, der nur noch selten in München anzutreffen ist, persönlich kennenzulernen. Nach einem herzlichen Empfang durch Mitarbeiter und Verlagsleitung ging es an die Arbeit: Ein neuentwickeltes Brettspiel, bei dem der Verlag  zur Zeit die Aufnahme ins Verlagsprogramm prüft,  wurde getestet. Nach einem sehr turbulenten Spiel – in dessen Verlauf die Lautstärke in gleichem Masse wie die Begeisterung anstieg 🙂 –  kamen die Nachwuchsredakteure reihum zu Wort. Ihre erster Eindruck zum Spiel war hier ebenso gefragt wie ihre Anregungen und Ideen zu den Spielregeln und dem Design des Spielmaterials. Wir sind schon sehr gespannt auf die Entscheidung des Verlages, ob das Spiel nun tatsächlich in Produktion gehen wird und wie es am Ende aussehen wird.

Die Zeit verging wie im Flug, leider blieb am Schluss keine Zeit mehr, um eine weitere Neuentwicklung (ein vielversprechendes Outdoor-Spiel, das demnächst herauskommen soll) probezuspielen – die Kinder stellen sich dem Verlag aber sicherlich gerne wieder für eine ausgiebige Testung zur Verfügung…

Am Ende freuten sich die Kinder noch sehr über die erhaltenen Spielgeschenke, besonders über das brandneue Kartenspiel Fifty-Fifty, das erst Ende Oktober zur Messe in Essen herauskommen wird und das sie nun als Erste  in Händen halten. Riesigen Dank hierfür und für den tollen Nachmittag an den Verlag!

Fast wie im Märchen

So viele Hans-im-Glücks...
So ungefähr muss wohl auch der wahre Hans im Glück ausgesehen haben, als er am Ende des Märchens vom Stein befreit glücklich und zufrieden zu seiner Mutter zurückkehren konnte. Im Gegensatz zum Märchen-Hans konnten unsere Mitspielkinder beim Besuch des gleichnamigen Spieleverlages vor einigen Tagen jedoch reich beschenkt nach Hause gehen.

Aber dies war bestimmt nicht der einzige Grund für die strahlenden Gesichter, denn wir waren zuvor von den Mitarbeitern des Verlages ausgesprochen herzlich aufgenommen worden. Bei einer Führung durch die mit Spielen reich gefüllte Schatzkammer wurden uns einige Abläufe im Verlagsgeschäft erklärt und Fragen der Kinder ausführlich beantwortet.

Es konnte sogar der Prototyp eines noch unveröffentlichen Spieles getestet (und für gut befunden) werden, das erst demnächst zur Spielemesse in Essen herauskommen wird – eine gute Übung für unsere zukünftigen Spieleerfinder, denn so können sie einmal direkt verfolgen, wie aus einem grafisch noch einfach gehaltenen Entwurf ein schön gestaltetes Spiel wird.

Nochmals ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten – insbesondere an Herrn Geilenkeuser – für ihre entspannte Haltung an diesem spannenden Nachmittag 🙂